Freeriden

Freeriden in und mit der wilden Natur: Neben dem "Safety Check" sollten Freerider auch den "Nature Check" nicht vergessen, einige Verhaltensregeln für naturverträglichen Schneesport.

Rücksicht auf Wildtiere

Beim Aufstieg oder bei einer Abfahrt durchqueren wir die Lebensräume von verschiedenen Wildtieren. Viele dieser Tiere treten bei herannahenden Skifahrern und Snowboardern die Flucht an. Dabei erhöht sich ihr Energieverbrauch im tiefen Schnee um ungefähr das Zehnfache. Ein Beispiel einer potentiell gefährdeten Wildtierart ist das Birkhuhn. Es lebt im Übergangsbereich vom freien Gelände zum Wald. Bei häufigen Störungen überlebt das Tier den Winter nicht. Freerider sollten ihre Touren naturverträglich planen, unterwegs das Gelände gut beobachten und Einstandsgebiete von Tieren weiträumig umfahren. In den aktualisierten Skitourenkarten sind Wild- und Waldschongebiete eingezeichnet. Wild im Schnee: Verhaltentipps und Wildtier-Infos

Schutzwald und Pflanzen weiträumig umfahren

Bei Waldabfahrten leiden die jungen Bäume durch Verschnitt der Stahlkanten und Verbiss von aufgescheuchtem Wild – genügender Abstand ist angesagt, der Schutzwald ist gefährdet. Bei geringer Schneelage sollten Pflanzen im am Rande von schneefreien Stellen geschont werden, es handelt sich um besonders sensible Zonen.

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