2004: Weltnaturerbe unter Beschuss
Noch schiesst das Militär auf Gletscher. Die Geschosse verschwinden in den Spalten oder bleiben liegen, sind «elegant entsorgt». Sogar im UNESCO Weltnaturerbe Aletsch. Eine Protestkundgebung von Mountain Wilderness führte am 18./19. September 2004 zum Fieschergletscher. Mit der Aktion forderte Mountain Wilderness eine Aufhebung der Zielgebiete im Weltnaturerbe und eine umfassende Räumung der Munitionsrückstände auf sämtlichen Gletschern in der Schweiz.
2003: Militärische Müllhalde Schwägalp
Dass sich die Schweizer Armee nicht an die Aufräumpflicht hält, zeigte sich einmal mehr am 7. September 2003 auf der Schwägalp unterhalb des Säntis: Mountain Wilderness fand in nur einer Stunde auf einem kleinen Streifen, keine halbe Hektar gross, Überreste von gut 300 Wurfgeschossen, darunter einige gefährliche Blindgänger. Mountain Wilderness machte mit der Aktion 'Stopp dem Schrott' einmal mehr auf die Versäumnisse der Armee aufmerksam und forderte eine nationale Kontrollestelle, die die Aufräumarbeiten des Militärs begleitet.
2002: Militärische Müllhalde Bedrettotal
Bei der Aufräumaktion Stopp dem Schrott im September 2002 sammelte Mountain Wilderness auf einer Fläche von weniger als zwei qkm mehr als 200 kg Munitionsrückstände und markierte zwölf potentielle Blindgänger. Wieder einmal zeigte die Aktion: Das Militär räumt nur ungenügend ihre Zielgebiete. Ein systematisches Aufräumen ist dringend nötig.

